Gentechnik in Waschmitteln, Pflanze, Tier und Mensch

 

Zugegeben, schaut man auf die Argumente der Werbung der Waschmittel-Konzerne, scheinen Waschmittel im Naturkostladen längst überflüssig zu sein.

 

Denn:

  • phosphatfrei ist Standard am Markt.
  • Tenside scheinen alle leicht biologisch abbaubar und werden z. T. schon aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.
  • die überflüssigen 30–40% Stellmittelsalze sind auf Kompaktformat reduziert.
  • selbst der Begriff Baukasten ist seit Jahren Supermarkt-fähig.

 

Nur:

  • längst nicht alle gebräuchlichen Tenside sind tatsächlich problemlos abbaubar. Das am weitesten verbreitete – da preisgünstige – anionische Tensid LAS (Lineares Alkylbenzol-Sulfonat) ist schwer vollständig abbaubar und reichert sich im Klärschlamm an. 
  • was haben  Farb- und Duftstoffe aus Erdöl, die das Nerven-Sinnessystem des Menschen angreifen und überreizen, in sog. Bio-Waschmitteln zu suchen?
  • und was steckt hinter der harmlosen Bezeichnung Enzyme, die fast auf jeder Waschmittelpackung zu lesen ist?

 

Enzyme: Das sind natürlich vorkommende Eiweißstoffe, die im Stoffwechsel ganz spezielle Verdauungsaufgaben erfüllen, wie z. B. Fett oder Eiweiß abzubauen. Als Wirkstoffe im Waschmittel gibt es sie schon lange.

 

Wussten Sie, dass heute fast 100% der in Waschmitteln eingesetzten Enzyme von Mikroorganismen stammen, die gentechnisch verändert worden sind?

 

 

Was sind die Folgen der Verwendung gentechnisch erzeugter Enzyme? 

Möglich geworden ist diese Gentechnik erst, nachdem Forscher herausgefunden hatten, dass der Ausgangspunkt aller Lebensprozesse im Menschen, gleicherweise wie in Tier, Pflanze und Mikroorganismus, ihren stofflichen Ausdruck in nur vier verschiedenen Bausteinen findet – nämlich den vier Basen Adenin, Cytosin, Guanin, Thymin. Diese sind in Millionen unterschiedlicher Kombinationsmöglichkeiten miteinander verknüpft und bilden als Gesamtheit das, was heute Erbinformation genannt wird: ca. 1.000  Basen bilden eine bestimmte „Information“, ein bestimmtes Gen. 50.000–100.000 solcher Gene besitzt der Mensch als „Erbinformation“, ca. 1.000 Gene ein Bakterium.

 

 

In diesen Lebenskern greift nun die hochentwickelte Technik ein und „operiert“ z. B. in die „Erbinformation“ eines schnell wachsenden Pilzes einen bestimmten Teil einer „Erbinformation“ eines anderen Lebewesens hinein, z. B. die Anlage für ein technisch brauchbares Fett oder Eiweiß spaltendes Enzym. Mit dem neuen CRISPR/Cas 9-Verfahren können inzwischen beliebig Erbinformationen aller lebenden Organismen an definierten Stellen der DNA verändert oder neue eingeschleust werden.


In Riesentanks von 5–10 m Durchmesser wird nun der gentechnisch veränderte Pilz auf billigen Nährsubstraten aus Abfällen der Papier- und Zellstoffindustrie gezüchtet. Aus der schnell wachsenden Pilz-Biomasse wird dann das gewünschte Enzym isoliert und aufbereitet.


100% sauberes Enzym für Waschmittelzwecke ist  wirtschaftlich nicht machbar. Diese Enzyme bleiben dadurch mit vielen Stoffen verunreinigt, die unüberschaubar reagieren können, Nebenwirkungen erzeugen und Allergien auslösen.


Die ausgediente Biomasse – zigtausende von Tonnen pro Jahr – wird erhitzt, um die Mikroorganismen abzutöten. Dann wird sie als Düngemittel auf die Felder gegeben. Eine 100%ige Abtötung aller Mikroorganismen kann nicht gewährleistet werden.


Die überlebenden Mikroorganismen können ihre veränderten Erbanlagen übertragen auf natürliche, in Boden, Pflanze, Tier und Mensch vorkommende Mikroorganismen oder sie können selbst über die Nahrungskette, mit unüberschaubaren Folgen, wieder zum Menschen zurückkehren.


Dies ist nur die Spitze des Eisberges. Die Gentechnik wird Zug um Zug die Naturreiche erobern und macht auch vor dem Eingriff in die Lebensprozesse des Menschen nicht halt. Das erste Experimentierfeld der Gentechnik begann vor über 40 Jahren, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, mit der Herstellung von Waschmittelenzymen aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen. Der nächste Bereich, dem sich die Genforschung zuwandte, war die Erbgutveränderung von Pflanzen und Tieren.


Jetzt verlagert sich die Forschung stark zum Menschen hin. Das menschliche Erbgut ist in seiner Strukturfolge inzwischen entschlüsselt. Patente auf gezüchtete menschliche Embryonen wurden bereits angemeldet. Mit der Verschmelzung einer menschlichen Embryonenzelle mit der Eizelle eines Schweins und der Züchtung dieses Mischwesens aus Mensch und Schwein im Labor, z. B. für die Gewinnung von verpflanzbarem Gewebe, hat die Genforschung die Grenze zur Ausbeutung menschlichen Lebens als Industrieprodukt überschritten.


Heute, im Frühjahr 2020, wird mit Hochdruck an einem neuen Impfstoff gegen das Corona-Virus, Covid 19, gearbeitet. Dieser Impfstoff, eine sogenannte mRNA (messenger Ribonukleinsäure), soll per Impfung Erbgut in unsere Zellen einschleusen. Die Zellen bauen dann diese Information ein und werden dadurch gezwungen, ein von der mRNA vorgegebenes fremdes Eiweiß zu produzieren. Anstelle der Stärkung des individuellen Immunsystems wird der Versuch unternommen, die individuell unterschiedliche Reaktion des einzelnen Menschen auf eine Virusinfektion zu unterbinden und weltweit eine Vereinheitlichung der Reaktion zu bewirken. Aber schon Robert Koch wusste, dass der einzelne Mensch nicht übersprungen werden kann. Er formulierte 1905 in seiner Nobelpreis-Rede: „Das Virus ist nichts, der Wirt ist alles“.

 

Was die Folgen dieses Eingriffes für die hochkomplexen Lebenszusammenhänge der menschlichen Zelle bedeuten, kann niemand genau sagen. Solange man den Menschen aber als komplexes Computersystem denkt und Lebensprozesse mit mechanistischer Wissenschaft und Computertechnik abbilden und verändern will, wird das Leben anders sprechen. Es werden unvorhergesehene Nebenwirkungen auftreten und der normierte Schutz für alle kann gar nicht eintreten, weil Menschen Individualitäten und nicht nur Gattungswesen sind.

 

 

 

 

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