Zusammenarbeit bei Sonett

Neben der Ökologie ist die soziale Ausrichtung auf allen Ebenen ein Zentralanliegen von Sonett und auch die Grundlage unseres ökonomischen Erfolgs.

 

Die Basis unserer sozialen Verantwortung sehen wir in unserem Verständnis, dass es heute im Wirtschaftsleben weniger auf Konkurrenz und Eigeninteresse, sondern viel mehr auf Kooperation und gegenseitige Förderung ankommt. Respekt, soziales Miteinander, Förderung von Austausch, Unterstützung von individueller Entwicklung bilden daher das Selbstverständnis und die Grundlage der Zusammenarbeit bei Sonett. 

 

Im Betrieb pflegen wir eine ausgeprägte Besprechungskultur, die auf dem Prinzip des Zusammenwirkens aus Einsicht und dem Willen zur Einigung basiert, mit dem Wissen und der Erfahrung, dass wir unseren Partnern und MitarbeiterInnen nur gerecht werden, wenn wir sie als Menschen ansprechen und nicht als Funktionsträger und Anweisungsempfänger.

 

 

 

 

Unternehmensführung bei Sonett

Führung wird bei Sonett weniger von oben nach unten gedacht, eher trifft das Verhältnis Innen – Außen zu, wobei Innen mehrdimensional zu denken ist. Innen, im Zentrum, verbinden sich Fachkompetenz und Identifikation.

 

Eine weitere Zentralqualität ist das Bedürfnis nach gegenseitiger Ergänzung und Zusammenarbeit. Dazu gehört, dass kontinuierlich an den gemeinsamen Zielen und dem Verständnis des Geistes von Sonett gearbeitet wird.

So ordnet sich die Führungsstruktur bei Sonett in Kreisen. Das Zentrum bildet die Geschäftsleitung, alle zwei Wochen trifft sich die erweitere Geschäftsleitung, ein Kreis von 6 MitarbeiterInnen, die sich Sonett existenziell verbunden fühlen und in Leitungsverantwortungen stehen. Hier werden alle fundamentalen Fragen des Betriebs besprochen und entwickelt.

 

Der dritte wichtige Führungskreis ist die AbteilungsleiterInnen-Konferenz. 

Auch die Abteilungsleitungen sind bei uns nach Möglichkeit partnerschaftlich organisiert. Für Entwicklungsprojekte werden abteilungsübergreifende Projektverantwortungen eingerichtet.

 

Wir kommen immer mehr weg von Ämterzuschreibungen und Titeln. Entscheidend ist, wer mit wem in der aktuellen Situation Initiative und Verantwortung ergreift. Insofern fungieren die genannten Führungskreise immer mehr nur als Rahmen, wo wir uns die anstehenden Aufgaben bewusst machen.

Die Geschäftsführung

Seit 1992 leiten Beate Oberdorfer, Dipl. Lebensmittel-Chemikerin, und Gerhard Heid, Dipl. Kaufmann, gemeinsam die Firma Sonett. Zeitgemäße Unternehmensführung heißt für uns partnerschaftliches Zusammenwirken im Geist des Unternehmens. Dazu gehört, dass wir eine intensive Besprechungskultur pflegen, Entscheidungen im Konsens treffen und unser Bemühen, dass an jeder Stelle im Unternehmen nicht hierarchisch bestimmt, sondern aus Einsicht gehandelt wird. Unsere kontinuierliche Arbeit an den Leitlinien und den Ausgangsimpulsen von Sonett bilden dafür eine wesentliche Grundlage.

Die erweiterte Geschäftsführung

Zweimal im Monat trifft sich die erweitere Geschäftsleitung, ein Kreis von 6 MitarbeiterInnen, die sich Sonett existenziell verbunden fühlen und in unterschiedlichen Bereichen in Leitungsverantwortungen stehen. In der erweiterten Geschäftsleitung werden alle grundlegenden Fragen des Betriebs gemeinsam besprochen und entwickelt.

 

 

Die Abteilungen bei Sonett

Die Abteilungsleitungen sind bei uns in den meisten Fällen partnerschaftlich organisiert. Zusammen bilden sie den dritten wichtigen Führungskreis des Unternehmens: die AbteilungsleiterInnen-Konferenz. In der partnerschaftlichen Führung der Bereiche eröffnet sich der Raum für wechselseitige Ergänzung und Entwicklung. In dem Prinzip des Zusammenwirkens aus Einsicht entsteht die Möglichkeit zum unmittelbaren Austausch an und mit der Sache, mit dem Ziel, für die jeweilige Situation gemeinsam die angemessenen Lösungen zu finden.

 

Lernen Sie unsere Abteilungen kennen 

 

 

 

Chancengleichheit und Nicht-Diskriminierung sowie Gleichstellung von Männern und Frauen

Sonett pflegt ausdrücklich und von jeher die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Nicht-Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Rasse oder ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung und insbesondere die Förderung und Eingliederung von Menschen mit Behinderung. Dazu kommt die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeitmodelle und Ermöglichung von Erziehungspausen.

 

Verwirklicht werden diese Ziele durch den nahezu paritätischen Anteil von Frauen und Männern in der Mitarbeiterschaft. Von 60 Arbeitsstellen sind 31 von Frauen besetzt. Das Unternehmen wird gleichberechtigt von einer männlich-weiblichen Doppelspitze geführt. Der Anteil der Frauen auf der AbteilungsleiterInnenebene beträgt über 40% – wohlgemerkt in einem chemischen Industriebetrieb, in dem die körperliche Arbeit und die Technik sehr dominant sind. Im Büro arbeiten 4 Frauen mit schulpflichtigen Kindern, die in gegenseitiger Absprache die Arbeiten in Teilzeit erfüllen. Für den Kindergarten zahlen wir Zuschüsse. Elternzeit wird sowohl von Mitarbeiterinnen wie auch Mitarbeitern wahrgenommen und von uns unterstützt. Auch kommt es vor, dass MitarbeiterInnen ein „Sabbatjahr“ einlegen und anschließend wieder voll mitarbeiten.

 

Die Altersstruktur im Betrieb reicht von SchulabgängerInnen, die einige Monate mitarbeiten möchten, bis zu RentnerInnen.

 

Wir beschäftigen mit Freude MitarbeiterInnen unterschiedlichster Nationalitäten, aktuell aus Amerika, Armenien, Bosnien, Eritrea, Ghana, Gambia, Italien, Kroatien, Nepal, Nigeria, Österreich, Polen, Russland und Slowenien. Es findet bei Sonett nicht nur Gleichstellung und Gleichbehandlung aufgrund der Religion, Weltanschauung oder sexueller Ausrichtung statt, vielmehr verstehen wir Vielfalt in jeder Hinsicht als eine Bereicherung für ein lebendiges und gutes Betriebsklima.

 

Besonders die Menschen und MitarbeiterInnen vom Lehenhof und der tägliche Kontakt mit ihnen sind eine allseits freudig erlebbare Bereicherung und fördern in nicht zu unterschätzendem Maße die gegenseitige Achtung, Hilfe und Anerkennung.